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Madama Butterfly
Giacomo Puccini
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Opernhaus Düsseldorf
Dienstag, 03. Juli 2012 19:30 - 22:45 Uhr Dauer: ca. 3 ¼ Stunden, eine Pause 16,80 - 75,10 € |
Dauer: ca. 3 ¼ Stunden, eine Pause
Die japanische Geisha Cio-Cio-San, genannt Butterfly, wird dem in Nagasaki stationierten amerikanischen Leutnant Pinkerton als Braut offeriert. Konsul Sharpless ahnt, dass dieser die Japanerin nur zum Zeitvertreib heiraten möchte, und warnt Pinkerton, dass Cio-Cio-San das Eheversprechen ernst nehmen könnte. Dennoch geht Pinkerton den Bund ein, kehrt jedoch nach nur einer gemeinsamen Nacht nach Amerika zu seiner Verlobten Kate zurück. Als er drei Jahre später mit seiner Frau nach Nagasaki kommt, erwartet ihn Butterfly mit einem Kind. Pinkerton weist sie zurück, möchte aber das Kind in die westliche Welt mitnehmen. Cio-Cio-San begreift, dass sie benutzt und entehrt wurde, und begeht Selbstmord.
Nach dem großen Erfolg seiner „Tosca” fand Giacomo Puccini (1858–1924) in dem Drama des Amerikaners David Belasco den idealen neuen Opernstoff. Doch als er seine Tragedia giapponese „Madama Butterfly“ am 17. Februar 1904 an der Mailänder Scala zur Uraufführung brachte, fiel sie beim Premierenpublikum gnadenlos durch. Der zutiefst gekränkte Komponist ließ das Werk sofort absetzen. Obwohl wenige Monate später eine Aufführung in Brescia erfolgreich war, überarbeitete Puccini seine „Madama Butterfly“ mehrfach, glättete hiermit zugleich aber auch die zivilisationskritischen Spitzen seines Werkes. In der überarbeiteten Version wurde die Oper ein Welterfolg.
Der kanadische Regisseur Robert Carsen wählte für seinen Antwerpener Puccini-Zyklus die gesellschaftskritischere Urfassung des Stückes. Er interpretiert Cio-Cio-Sans Schicksal als Lehrstück über den Verlust von Identität in einer globalisierten Welt und „entwickelt […] ein Spiel, das einer der humansten und in ihrer Bitterkeit wahrhaftigsten Opern des 20. Jahrhunderts zu künstlerischer Kenntlichkeit verhilft [...]. So rundet sich die Aufführung zu einem Opernereignis der Spitzenklasse.“ (Ulrich Schreiber)
„Wie in Flandern war der ‚Ur-Butterfly‘ auch in Düsseldorf ein grandioser Erfolg beschieden. [...] Steinberg lieferte dazu (einschließlich der Kostüme) bis in die Details das passende Ambiente. [...] Ein großer Opernabend, für den es ungeteilten Beifall gab.“
Curt J. Diederichs, Bonner Rundschau
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Giacomo Puccini
MADAMA BUTTERFLY
Tragedia giapponese in zwei Akten
Libretto von Luigi Illica und Giuseppe Giacosa
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Musikalische Leitung Enrico Dovico
Inszenierung Robert Carsen
Bühne und Kostüme Paul Steinberg
Dramaturgie Ian Burton
Chorleitung Christoph Kurig
Cio-Cio-San Nataliya Kovalova
Suzuki Katarzyna Kuncio
Kate Maria Kataeva
Pinkerton Mikhail Agafonov
Sharpless Stefan Heidemann
Goro Florian Simson
Yamadori Bruce Rankin
Bonzo Roman Polisadov
Heiratskommissar Bogdan Baciu
Standesbeamter Bo-Hyeon Mun
Mutter Diana Klee
Onkel Dae-Il Park
Tante Elisabeth Adrian
Base Geesche Bauer
Kind Laurens Bernhard
Chor Chor der Deutschen Oper am Rhein
Orchester Düsseldorfer Symphoniker
Nach dem großen Erfolg seiner „Tosca” fand Giacomo Puccini (1858–1924) in dem Drama des Amerikaners David Belasco den idealen neuen Opernstoff. Doch als er seine Tragedia giapponese „Madama Butterfly“ am 17. Februar 1904 an der Mailänder Scala zur Uraufführung brachte, fiel sie beim Premierenpublikum gnadenlos durch. Der zutiefst gekränkte Komponist ließ das Werk sofort absetzen. Obwohl wenige Monate später eine Aufführung in Brescia erfolgreich war, überarbeitete Puccini seine „Madama Butterfly“ mehrfach, glättete hiermit zugleich aber auch die zivilisationskritischen Spitzen seines Werkes. In der überarbeiteten Version wurde die Oper ein Welterfolg.
Der kanadische Regisseur Robert Carsen wählte für seinen Antwerpener Puccini-Zyklus die gesellschaftskritischere Urfassung des Stückes. Er interpretiert Cio-Cio-Sans Schicksal als Lehrstück über den Verlust von Identität in einer globalisierten Welt und „entwickelt […] ein Spiel, das einer der humansten und in ihrer Bitterkeit wahrhaftigsten Opern des 20. Jahrhunderts zu künstlerischer Kenntlichkeit verhilft [...]. So rundet sich die Aufführung zu einem Opernereignis der Spitzenklasse.“ (Ulrich Schreiber)
„Wie in Flandern war der ‚Ur-Butterfly‘ auch in Düsseldorf ein grandioser Erfolg beschieden. [...] Steinberg lieferte dazu (einschließlich der Kostüme) bis in die Details das passende Ambiente. [...] Ein großer Opernabend, für den es ungeteilten Beifall gab.“
Curt J. Diederichs, Bonner Rundschau
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Giacomo Puccini
MADAMA BUTTERFLY
Tragedia giapponese in zwei Akten
Libretto von Luigi Illica und Giuseppe Giacosa
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Musikalische Leitung Enrico Dovico
Inszenierung Robert Carsen
Bühne und Kostüme Paul Steinberg
Dramaturgie Ian Burton
Chorleitung Christoph Kurig
Cio-Cio-San Nataliya Kovalova
Suzuki Katarzyna Kuncio
Kate Maria Kataeva
Pinkerton Mikhail Agafonov
Sharpless Stefan Heidemann
Goro Florian Simson
Yamadori Bruce Rankin
Bonzo Roman Polisadov
Heiratskommissar Bogdan Baciu
Standesbeamter Bo-Hyeon Mun
Mutter Diana Klee
Onkel Dae-Il Park
Tante Elisabeth Adrian
Base Geesche Bauer
Kind Laurens Bernhard
Chor Chor der Deutschen Oper am Rhein
Orchester Düsseldorfer Symphoniker






