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Die Entführung aus dem Serail
Wolfgang Amadeus Mozart
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Dauer: ca. 3 Stunden, eine Pause
Belmonte bricht in die Türkei auf, um seine Braut Konstanze, Blonde und Pedrillo aus der Gefangenschaft des Orientalen Bassa Selim zu befreien. Doch was sich der Liebhaber als Abenteuer für junge Helden vorgestellt hat, droht zunächst mit einem Fiasko zu enden. Vor Ort sieht nämlich alles ganz anders aus: Der Bassa ist kein blutrünstiges Ungeheuer und die Gefühle zwischen den Liebenden sind auch nicht mehr das, was sie einmal waren. Belmonte verschafft sich Zugang zu Bassa Selims Palast. Um den Plan einer nächtlichen Entführung nicht zu gefährden, betäubt Pedrillo den grobschlächtigen, aber eigentlich gutmütigen Aufseher Osmin mit einer guten Ration schweren Weines. Doch die Flüchtenden werden im letzten Moment entdeckt. Mit ü-berraschender Großmut verzichtet Bassa Selim, der in Belmonte auch noch den Sohn seines größten Feindes erkennen muss, auf Rache und lässt die Fremden ziehen.
In seiner „Entführung aus dem Serail“ verschmilzt Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791) Elemente des alten Singspiels und der Türkenoper mit Stilmitteln der Buffa- und der Seria-Tradition, bringt das Unterhaltende, aber auch die ambivalente Faszination des Orients effektvoll zur Geltung und erlaubt zugleich tiefe Einblicke in die menschliche Seele. Wie kaum je zuvor lotet seine Musik die Gefühlswelt der Figuren aus, ist sie imstande, ihren Charakteren auf den Grund zu blicken. Mit seinem Schluss ist Mozarts Werk nicht nur eine Versöhnung zwischen Bassa Selim und seinem Feind, sondern auch zwischen Ost und West – ein Aufruf zu Toleranz und Menschlichkeit.
Musikalische Leitung Wolfram Koloseus
Inszenierung András Fricsay Kali Son
Bühne und Kostüme Johannes Leiacker
Chorleitung Christoph Kurig
Bassa Selim Peter Nikolaus Kante
Konstanze Eva Mei
Belmonte Corby Welch
Osmin Hans-Peter König
Blonde Stephanie Ott
Pedrillo Johannes Preißinger
Klaas Norbert Kaulhausen
Chor Chor der Deutschen Oper am Rhein
Orchester Duisburger Philharmoniker
In seiner „Entführung aus dem Serail“ verschmilzt Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791) Elemente des alten Singspiels und der Türkenoper mit Stilmitteln der Buffa- und der Seria-Tradition, bringt das Unterhaltende, aber auch die ambivalente Faszination des Orients effektvoll zur Geltung und erlaubt zugleich tiefe Einblicke in die menschliche Seele. Wie kaum je zuvor lotet seine Musik die Gefühlswelt der Figuren aus, ist sie imstande, ihren Charakteren auf den Grund zu blicken. Mit seinem Schluss ist Mozarts Werk nicht nur eine Versöhnung zwischen Bassa Selim und seinem Feind, sondern auch zwischen Ost und West – ein Aufruf zu Toleranz und Menschlichkeit.
Musikalische Leitung Wolfram Koloseus
Inszenierung András Fricsay Kali Son
Bühne und Kostüme Johannes Leiacker
Chorleitung Christoph Kurig
Bassa Selim Peter Nikolaus Kante
Konstanze Eva Mei
Belmonte Corby Welch
Osmin Hans-Peter König
Blonde Stephanie Ott
Pedrillo Johannes Preißinger
Klaas Norbert Kaulhausen
Chor Chor der Deutschen Oper am Rhein
Orchester Duisburger Philharmoniker











