Manuela Uhl (Elsa), Roberto Saccà (Lohengrin) - LIEGEND Simon Neal (Telramund) | (c) Hans Jörg Michel
Lohengrin
Richard Wagner
Premiere
Dauer: ca. 4 ½ Stunden, zwei Pausen
Termine
Theater Duisburg
Mai 2014
Sa  |  24.05.  | 18:00  Abo. P Online Tickets: 18,10 - 62,80 €
Do  |  29.05.  | 18:00  Abo. A Online Tickets: 18,10 - 62,80 €
Juni 2014
So  |  01.06.  | 18:00  Abo. X Online Tickets: 18,10 - 62,80 €
Mo  |  09.06.  | 18:00  Abo. G Online Tickets: 18,10 - 62,80 €
So  |  15.06.  | 18:00  Abo. U Online Tickets: 18,10 - 62,80 €

Dauer: ca. 4 ½ Stunden, zwei Pausen
Eine in Bedrängnis geratene Thronerbin, eine verleumderische Gegenspielerin, ihr willfähriger Gemahl und ein König aus alter deutscher Zeit – das sind die Beteiligten an einem Konflikt, der nicht nach Lösung, sondern nach Erlösung verlangt. Diese soll der Schwanenritter Lohengrin bewirken, ausgesandt vom heiligen Gral, um der des Brudermordes angeklagten Elsa von Brabant in einem Gottesgericht beizustehen. Die Bedingung dafür ist Vertrauen. „Nie sollst du mich befragen“, fordert Lohengrin von seiner Schutzbefohlenen, für die er nicht nur Telramund, den Gatten der intriganten Ortrud, im Zweikampf besiegt, sondern an deren Seite er sich als Schützer von ganz Brabant engagieren will.

Das klingt nach Deutscher Romantik und war doch auch politische Dichtung des Deutschen Vormärz, jener Zeit, zu der Wagner (1813-1883) 1845 mit seinem „Lohengrin“ begann. Wie soll man einen Namenlosen lieben, wie als Namenloser das Vertrauen eines ganzen Volkes gewinnen? Lohengrins Auftrag, Recht und Gerechtigkeit gegen dumpfen Nationalismus durchzusetzen, scheitert wie die 1848er-Revolution, die Wagner zur Flucht aus seiner Heimat zwang. Es scheitert auch Lohengrins Liebe zu Elsa, die dem Druck einer Welterrettung nicht standhalten kann.

Nach Henzes „Phaedra“ und Strawinskys „The Rake’s Progress“ nehmen sich Sabine Hartmannshenn und ihr Team der neuen Aufgabe an, allem Frageverbot zum Trotz den Wagnerschen „Lohengrin“-Mythos in seinen tieferen Sinnschichten auszuloten und dessen Tragfähigkeit bis in unsere Gegenwart zu prüfen.
 
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Richard Wagner
LOHENGRIN

Romantische Oper in drei Aufzügen
Dichtung von Richard Wagner

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Mit freundlicher Unterstützung des Freundeskreises der Deutschen Oper am Rhein e.V.

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In deutscher Sprache mit Übertiteln
 

Musikalische Leitung Axel Kober
Inszenierung Sabine Hartmannshenn
Bühne Dieter Richter
Kostüme Susana Mendoza
Licht Volker Weinhart
Chorleitung Gerhard Michalski
Dramaturgie Hella Bartnig
 
Heinrich der Vogler Hans-Peter König / Thorsten Grümbel
Lohengrin Roberto Saccà / Klaus Florian Vogt / Burkhard Fritz / Corby Welch
Elsa von Brabant Manuela Uhl / Sylvia Hamvasi
Friedrich von Telramund Simon Neal / Stefan Heidemann
Ortrud Susan Maclean / Jennifer Maines / Alexandra Petersamer / Heike Wessels
Der Heerrufer Bogdan Baciu / Dmitri Vargin
Edle von Brabant Johannes Preißinger, Paul Stefan Onaga, Attila Fodre / Dmitry Lavrov, Felix Rathgeber
Edelknabe Sandra Michaela Diehl / Silke Hillebrecht, Helena Günther / Diana Klee, Angela Froemer / Cornelia Maria Orendi, Franziska Orendi / Constanze Schumacher / Manuela Kunze / Elisabeth Adrian
Chor Chor der Deutschen Oper am Rhein
Orchester Düsseldorfer Symphoniker / Duisburger Philharmoniker
 

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