Opernstudio 2011/2012
Produktion

Opernstudio 2011/2012
Neue Talente für Düsseldorf und Duisburg
Nach der wunderbaren Aufnahme, die das Publikum in den Jahren 2009 – 2011 dem ersten Jahrgang unseres international zusammengesetzten Opernstudios bereitet hat, freuen sich acht junge Talente aus vier verschiedenen Ländern auf zwei Jahre voller Möglichkeiten.
Unter der künstlerischen Leitung von Mechthild Hoersch und der musikalischen Leitung von Christoph Stöcker haben die Studiomitglieder die Gelegenheit, sich in kleineren und größeren Partien zu bewähren und jedes Jahr eine eigene Produktion zu erarbeiten.
Seit dem Frühjahr 2011 haben die Leiter des Opernstudios sowie Generalintendant Christoph Meyer und Operndirektor Stephen Harrison in zahlreichen Vorsingen über 100 Sängerinnen und Sänger angehört. Von ihnen wurden acht engagiert: die russische Mezzosopranistin Maria Kataeva, die amerikanische Sopranistin Jessica Stavros, die Rumänen Luiza Fatyol, Ovidiu Purcel, Bogdan Baciu und Attila Fodre sowie der Bass David Jerusalem
Künstlerische Leitung - Mechthild Hoersch
Musikalische Leitung - Christoph Stöcker
Dramaturgie - Bernhard F. Loges
Bewegungstraining - Jörg Simon
Ensemble - Luiza Fatyol (Sopran), Maria Kataeva (Mezzosopran), Jessica Stavros (Sopran), Bogdan Baciu (Bariton), Attila Fodre (Bariton), David Jerusalem (Bass), Ovidiu Purcel (Tenor)
Neue Talente für Düsseldorf und Duisburg
Nach der wunderbaren Aufnahme, die das Publikum in den Jahren 2009 – 2011 dem ersten Jahrgang unseres international zusammengesetzten Opernstudios bereitet hat, freuen sich acht junge Talente aus vier verschiedenen Ländern auf zwei Jahre voller Möglichkeiten.
Unter der künstlerischen Leitung von Mechthild Hoersch und der musikalischen Leitung von Christoph Stöcker haben die Studiomitglieder die Gelegenheit, sich in kleineren und größeren Partien zu bewähren und jedes Jahr eine eigene Produktion zu erarbeiten.
Seit dem Frühjahr 2011 haben die Leiter des Opernstudios sowie Generalintendant Christoph Meyer und Operndirektor Stephen Harrison in zahlreichen Vorsingen über 100 Sängerinnen und Sänger angehört. Von ihnen wurden acht engagiert: die russische Mezzosopranistin Maria Kataeva, die amerikanische Sopranistin Jessica Stavros, die Rumänen Luiza Fatyol, Ovidiu Purcel, Bogdan Baciu und Attila Fodre sowie der Bass David Jerusalem
Künstlerische Leitung - Mechthild Hoersch
Musikalische Leitung - Christoph Stöcker
Dramaturgie - Bernhard F. Loges
Bewegungstraining - Jörg Simon
Ensemble - Luiza Fatyol (Sopran), Maria Kataeva (Mezzosopran), Jessica Stavros (Sopran), Bogdan Baciu (Bariton), Attila Fodre (Bariton), David Jerusalem (Bass), Ovidiu Purcel (Tenor)
PRODUKTIONEN DES OPERNSTUDIOS 2011/2012
| Fr | | 24.02.12 | 19.30 | Das Testament der Tante Karoline | |
| Di | | 28.02.12 | 19.30 | Das Testament der Tante Karoline | |
| Do | | 01.03.12 | 19.30 | Das Testament der Tante Karoline | |
| Sa | | 03.03.12 | 19.30 | Das Testament der Tante Karoline | |
| Mi | | 07.03.12 | 19.30 | Das Testament der Tante Karoline | |
| Do | | 22.03.12 | 19.30 | Das Testament der Tante Karoline |
Albert Roussel
Le Testament de la Tante Caroline
Nach Ravels „L’ Enfant et les Sortilèges“ (2009 / 10) und Cimarosas „Il matrimonio segreto“ (2010 / 11) wird mit Albert Roussels „Le Testament de la Tante Caroline“ zum ersten Mal eine Operette auf dem Spielplan des Opernstudios stehen.
Der französische komponist Albert Roussel (1869–1937) begann nach einer Ausbildung in der französischen Marine erst relativ spät mit dem Kompositionsstudium, konnte jedoch recht bald erste Erfolge feiern. Er schrieb sieben Bühnenwerke, darunter jedoch nur eine Operette: „Le Testament de la Tante Caroline“. Das in der Personenkonstellation an Puccinis „Gianni Schicchi“ erinnernde Stück ist eine vergnügliche Jagd nach dem Vermögen der titelgebenden Tante. Diese hat nämlich verfügt, dass nur der erst geborene Sohn einer ihrer Nichten das Erbe erhalten soll, und wenn dieser nicht innerhalb eines Jahres geboren oder gefunden wird, geht ihr Geld an die Heilsarmee. Dieses Testament stellt die beiden Paare unter enormen Leistungsdruck, wollen doch alle an das Erbe und bislang gibt es keinen Stammhalter. Allerdings hat eine der Nichten ein Geheimnis, durch das sich schließlich alle Konflikte lösen lassen.
Die 1936 in Olomouc in tschechischer Sprache uraufgeführte französische Operette wurde bislang – obwohl eine deutsche Fassung 1937 in Prag Premiere feierte – noch nie in Deutschland aufgeführt. Für die neuen Mitglieder des Opernstudios ist es also eine besondere Aufgabe, sich mit der deutschen Erstaufführung dieses unbekannten Werkes vorzustellen.
Meisterkurse 2011/2012
Die vier Meisterkurse in der Saison 2011/12 werden u. a. vom Studienleiter der Royal Opera Covent Garden, David Syrus und der renommierten Sopranistin Deborah Polaski geleitet. Wie in den vergangenen Jahren präsentieren die Sängerinnen und Sänger die Ergebnisse dieser Kurse in der Reihe „Meisterklasse“ gemeinsam mit ihren Meisterkursleitern an unterschiedlichen Orten in Düsseldorf und Duisburg.
Meisterkursleiter - Deborah Polaski, David Syrus
Opernstudio im Heine Haus
Seit im Juni 2010 mit einem ausverkauften Lotte Lenya-Kurt Weill-Abend der Auftakt zu einer Kooperation des Opernstudios der Deutschen Oper am Rhein mit der Literaturhandlung Müller & Böhm im Heine Haus in Düsseldorf gegeben wurde, hat sich die Reihe, die sich der Verbindung von Literatur und Musik verschrieben hat, in weiteren Soireen ein eigenes Publikum erspielt und wird natürlich auch mit den neuen Studiomitgliedern fortgeführt.
Le Testament de la Tante Caroline
Nach Ravels „L’ Enfant et les Sortilèges“ (2009 / 10) und Cimarosas „Il matrimonio segreto“ (2010 / 11) wird mit Albert Roussels „Le Testament de la Tante Caroline“ zum ersten Mal eine Operette auf dem Spielplan des Opernstudios stehen.
Der französische komponist Albert Roussel (1869–1937) begann nach einer Ausbildung in der französischen Marine erst relativ spät mit dem Kompositionsstudium, konnte jedoch recht bald erste Erfolge feiern. Er schrieb sieben Bühnenwerke, darunter jedoch nur eine Operette: „Le Testament de la Tante Caroline“. Das in der Personenkonstellation an Puccinis „Gianni Schicchi“ erinnernde Stück ist eine vergnügliche Jagd nach dem Vermögen der titelgebenden Tante. Diese hat nämlich verfügt, dass nur der erst geborene Sohn einer ihrer Nichten das Erbe erhalten soll, und wenn dieser nicht innerhalb eines Jahres geboren oder gefunden wird, geht ihr Geld an die Heilsarmee. Dieses Testament stellt die beiden Paare unter enormen Leistungsdruck, wollen doch alle an das Erbe und bislang gibt es keinen Stammhalter. Allerdings hat eine der Nichten ein Geheimnis, durch das sich schließlich alle Konflikte lösen lassen.
Die 1936 in Olomouc in tschechischer Sprache uraufgeführte französische Operette wurde bislang – obwohl eine deutsche Fassung 1937 in Prag Premiere feierte – noch nie in Deutschland aufgeführt. Für die neuen Mitglieder des Opernstudios ist es also eine besondere Aufgabe, sich mit der deutschen Erstaufführung dieses unbekannten Werkes vorzustellen.
Meisterkurse 2011/2012
Die vier Meisterkurse in der Saison 2011/12 werden u. a. vom Studienleiter der Royal Opera Covent Garden, David Syrus und der renommierten Sopranistin Deborah Polaski geleitet. Wie in den vergangenen Jahren präsentieren die Sängerinnen und Sänger die Ergebnisse dieser Kurse in der Reihe „Meisterklasse“ gemeinsam mit ihren Meisterkursleitern an unterschiedlichen Orten in Düsseldorf und Duisburg.
Meisterkursleiter - Deborah Polaski, David Syrus
Opernstudio im Heine Haus
Seit im Juni 2010 mit einem ausverkauften Lotte Lenya-Kurt Weill-Abend der Auftakt zu einer Kooperation des Opernstudios der Deutschen Oper am Rhein mit der Literaturhandlung Müller & Böhm im Heine Haus in Düsseldorf gegeben wurde, hat sich die Reihe, die sich der Verbindung von Literatur und Musik verschrieben hat, in weiteren Soireen ein eigenes Publikum erspielt und wird natürlich auch mit den neuen Studiomitgliedern fortgeführt.

