Profil

Christoph Heinrich

Christoph Heinrich

Der 1985 in Wittenberg geborene Bassbariton Christoph Heinrich studierte an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig und besuchte zahlreiche Meisterkurse unter anderem bei Peter Berne, Prof. Rudolf Pirnay, Ileana Cotrubas und Franz Grundheber. Bei den Bad Hersfelder Opernfestspielen war er als Sparafucile (Verdi „Rigoletto“), Herr Reich (Nicolai „Die lustigen Weiber von Windsor“) und Dottore Grenvil (Verdi „La traviata“) zu erleben. 2010 war er Preisträger des Internationalen Gesangswettbewerbs der Kammeroper Schloss Rheinsberg und sang dort die Partie des Masetto (Mozart „Don Giovanni“). Im gleichen Jahr debütierte er als Hindulfus / Drago in Schumanns „Genoveva“ in der Tonhalle Düsseldorf. 2011 wurde er mit dem Richard Wagner Stipendium ausgezeichnet. Mit der Spielzeit 2010/11 war Christoph Heinrich Mitglied des Internationalen Opernstudios am Theater Bremen und ist seit der Spielzeit 2012/13 festes Ensemblemitglied. Hier sang er bisher große Partien seines Fachs, darunter Papageno (Mozart „Die Zauberflöte“), Oroveso (Bellini „Norma“), Don Alfonso (Mozart „Così fan tutte“), Landgraf Herrmann (Wagner „Tannhäuser“), Colline (Puccini „La Bohème“), Figaro (Mozart „Le nozze di Figaro“), Doktor (Berg „Wozzeck“), Basilio (Rossini „Il barbiere di Siviglia“), Peter Besenbinder (Humperdinck „Hänsel und Gretel“) sowie Brander (Berlioz „La Damnation de Faust“). Neben dem Opernrepertoire beschäftigt sich der Bassbariton mit der Interpretation der internationalen Liedkultur und arbeitete hierbei unter anderem mit Ulrich Eisenlohr, Graham Johnson und Phillip Moll zusammen.