Profil

Christoph Pohl

Der Bariton Christoph Pohl ist Preisträger mehrerer nationaler und internationaler Wettbewerbe, wie beispielsweise im Jahr 2008 des internationalen Schumann-Liedwettbewerbs sowie des Christel-Goltz-Preis der Semperoperstiftung. Er war langjähriges Ensemblemitglied der Semperoper Dresden und singt national sowie international die wesentlichen Partien seines Fachs. Neben Mozarts Graf Almaviva, Don Giovanni, Papageno, Verdis Posa („Don Carlo“) und Giorgio Germont („La traviata“) zählen u.a. Figaro („Il barbiere di Siviglia“), Wolfram (Wagner „Tannhäuser“), Tschaikowskys „Eugen Onegin“, Lescaut (Puccini „Manon Lescaut“) und Nevers (Meyerbeer „Les Huguenots“) zu seinem Repertoire. Als Graf Danilo (Lehár „Die lustige Witwe“) war er am Teatro la Fenice in Venedig zu erleben. Gastengagements führten ihn in der Titelpartie von Rossinis „Guillaume Tell“ und Salieris „Falstaff“ an das Theater an der Wien, als Conte Lasca in Lubica Cekovskás Uraufführung „Impressario Dotcom“ zu den Bregenzer Festspielen, als Amfortas (Wagner „Parsifal“) an die Oper Vlaanderen. Im November 2015 erfolgte Christoph Pohls Debut an der Royal Opera Covent Garden London: Der österreichische Komponist G.F. Haas hatte das Werk „Morgen und Abend“ eigens für seine Stimme komponiert. Weitere Stationen seiner Laufbahn sind beispielsweise die Bayerische Staatsoper in München, die Opera de Lyon und die Hamburgische Staatsoper. Seine internationale Lied- und Konzerttätigkeit führte ihn u.a. in die Londoner Wigmore Hall, nach Japan und in die USA.
An der Deutschen Oper am Rhein ist Christoph Pohl in der Saison 2021/22 als Kurwenal (Wagner „Tristan und Isolde“) zu erleben.

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