Profil

Daniel Djambazian

Daniel Djambazian

Die Deutsche Oper am Rhein trauert um den französisch-armenischen Charakterbassbariton Daniel Djambazian. Seit mehr als 16 Jahren war er Mitglied des Ensembles der Deutschen Oper am Rhein und allen ein wunderbarer Freund und Kollege. Zu seinem großen Repertoire zählten Partien wie Dulcamara (Donizetti „L’elisir d’amore“), Don Alfonso (Mozart „Così fan tutte“), Figaro (Mozart „Le nozze di Figaro“), Don Bartolo (Rossini „Il barbiere di Siviglia“), Schaunard (Puccini „La Bohème“), aber auch zahlreiche kleinere Rollen wie der von ihm besonders geliebten Sagrestano in Puccinis Oper „Tosca“. Sie alle hat er stets mit großem künstlerischen Ernst, mit Präzision und sichtbarer Freude am Spiel interpretiert.
Daniel Djambazian arbeitete mit Regisseuren wie Sir David McVicar, Giancarlo del Monaco, Jérôme Savary, Nicolas Joel, Christof Loy, Guy Joosten, Gilbert Deflo sowie mit Dirigenten wie Pinchas Steinberg, Marcello Viotti, Marco Guidarini, Maurizio Barbacini u.v.a. Zuletzt gastierte er auch in Genf als Conte Carnero in der Strauß-Operette „Der Zigeunerbaron“.
Auf einer bewegenden Gedenkfeier im Opernhaus Düsseldorf am 14. März 2019 nahmen Angehörige der Familie gemeinsam mit Freunden und vielen Kolleginnen und Kollegen Abschied von Daniel Djambazian. „Jeder seiner Rollen gab er seine unverwechselbare Stimme und Persönlichkeit, seinen Humor und seine Ausdrucksstärke“, sagte Generalintendant Prof. Christoph Meyer. „Wir sind sehr dankbar, dass wir ihn auf der Bühne bis zum Schluss so erleben durften wie wir ihn auch in Erinnerung behalten werden.“
Die Deutsche Oper am Rhein widmet die „Tosca“-Vorstellung am 5. April 2019 dem Andenken Daniel Djambazians.