Profil

Pavel Cernoch

Als einer der führenden Tenöre seiner Generation singt Pavel Cernoch an den weltweit renommiertesten Häusern. Sowohl im französischen als auch im italienischen Fach zuhause, ist er besonders als Interpret des Tschechischen und Slawischen Repertoires gefragt. Pavel Cernoch wurde in Brünn geboren und studierte zunächst Musikmanagement, bevor er sich für eine Gesangsausbildung entschied. Sein Bühnendebüt gab er 1998 an der Brünner Oper als Monostatos („Die Zauberflöte“). Seit 2004 gastiert er regelmäßig im Nationaltheater Prag u.a. als Alfredo („La traviata“), Don Ottavio („Don Giovanni“), und Ernesto („Don Pasquale”). Er sang u.a. an der Opéra Bastille in Paris, am Teatro alla Scala in Mailand, an der Metropolitan Opera in New York, am Théâtre La Monnaie in Brüssel, am Royal Opera House in London und an den Opernhäusern von Stuttgart, Berlin, Hamburg, Zürich, Lyon, Madrid, Rom, Athen und Neapel. Zu seinen Erfolgen gehören auch Auftritte als Rodolfo („La Bohème“) mit dem City of Birmingham Symphony Orchestra unter Andris Nelsons und als Števa an der Bayerischen Staatsoper München unter Kirill Petrenko sowie Debüts beim Glyndebourne Festival und an der Finnish National Oper Helsinki.
In der Spielzeit 2021/22 gab er sein Debüt als Florestan („Fidelio“) an der Staatsoper unter den Linden in Berlin und sang Cavaradossi („Tosca“) an der Staatsoper Hamburg und am Nationaltheater Prag. Er wird u.a. als Laca in „Jenufa“ am Theater an der Wien und als Prinz in Neuproduktion „Rusalka“ von Christoph Loy an der Semperoper Dresden zu erleben sein.