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Sergey Polyakov

Sergey Polyakov

Der russische Tenor Sergey Polyakov wurde in Moskau geboren, wo er an der Russischen Akademie für Theaterkunst und später am Galina Vishnevskaya Opernzentrum studierte. Zu seinen frühen Engagements gehörten Manrico (Verdi „Il trovatore“) und Herman (Tschaikowsky „Pique Dame“) am Mariinsky Theater St. Peterburg sowie Renato Des Grieux (Puccini „Manon Lescaut“) und Macduff (Verdi „Macbeth“) an der Lettischen Nationaloper Vilnius. Seit 2009 ist er Solist der Novaya Opera in Moskau, wo er u.a. Vaudemont (Tschaikowsky „Jolanta“), König Karl VII. (Tschaikowsky „Die Jungfrau von Orleans“), Shuisky (Mussorgsky „Boris Godunow“) und Melot (Wagner „Tristan und Isolde“) gesungen hat. Gastengagements führten ihn an die Opera Royal de Wallonie in Lüttich, zum Festival Internacional de Santander, an die Deutsche Oper Berlin, das Nationaltheater Mannheim, die Königliche Schwedische Oper in Stockholm, die Trondheim Opera in Norwegen, die Israeli Opera Tel Aviv und die Carnegie Hall. Dort sang er Partien wie Grigory (Mussorgski „Boris Gudonow“), Sergey (Schostakowitsch „Lady Macbeth von Mzensk“), Radamès (Verdi „Aida“), Des Grieux und Calaf (Puccini „Turandot“). 2016 gab Sergey Polyakov sein Debüt in der Carnegie Hall mit Schostakowitschs Liederzyklus „Aus jüdischer Volkspoesie“. Im März 2018 debütierte er als Don Carlo (Verdi) an der Israeli Opera Tel Aviv, zudem sang er Calaf, Canio (Leoncavallo „I Pagliacci“), Des Grieux und Macduff an der Lettischen Nationaloper Riga.

2019 singt er Dick Johnson (Puccini „La fanciulla del West“) an der Estnischen Nationaloper Tallinn, Canio (Leoncavallo „Pagliacci“) an der Lettischen Nationaloper Riga sowie Hermann (Tschaikowsky „Pique Dame“) am Royal Opera House London. Mit dieser Partie debütiert Sergey Polyakov auch an der Deutschen Oper am Rhein.