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fettFilm

Den Videokünstlern Momme Hinrichs und Torge Møller geht es in ihrer Arbeit vor allem um die Verknüpfung von Video mit anderen Medien zu einem Gesamtkunstwerk, das sich nicht in bloßer Koexistenz oder der Dekoration von Bühnenräumen erschöpft, sondern mehrere künstlerische Ebenen miteinander verschmelzen lässt. Dabei arbeiten sie regelmäßig mit Regisseuren wie Peter Konwitschny, David Pountney, Willy Decker, Stefan Herheim, Philipp Stölzl, Sven-Eric Bechtolf oder Andreas Homoki zusammen. Ihre Arbeit führte fettFilm neben den Bregenzer und Bayreuther Festspielen, den Salzburger Sommer- und Osterfestspielen auch an die Ruhrtriennale, die Wiener und Berliner Opernhäuser und diverse Theater in ganz Europa, sowie nach Indien, Kanada und Aserbaidschan. Dabei entstanden vielfältige Installationen für die Bereiche Oper, Sprechtheater, Musical, Tanz und Ballett. Auch außerhalb des Theaters feierte fettFilm Erfolge, so zum Beispiel mit der Videoinstallation „Signs Fiction“ am Potsdamer Platz in Berlin, mit Arbeiten für das Goethe-Institut Kanada in Toronto, das Richard Wagner Museum Bayreuth und die Akademie der Künste in Berlin sowie das Videodesign für verschiedene Tourneen von Marius Müller-Westerhagen. In der Saison 2019/20 zeichnet fettFilm für das Videodesign in Händels „Alcina“ verantwortlich, ihre dritte Arbeit an der Deutschen Oper am Rhein nach „Wozzeck“ (Berg) und „Geisterritter“ (Reynolds).