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Heike Scheele

Heike Scheele studierte Bühnenbild und Kostümdesign bei Erich Wonder in Wien und begann 1989 ihre Karriere als freischaffende Künstlerin in Deutschland, Schweden, Österreich, der Schweiz und Norwegen. Ihre intensive Zusammenarbeit mit Stefan Herheim begann 1999 mit einer Produktion von „Die Zauberflöte“ (Mozart) in Oldenburg, wo die beiden auch Verdis „Falstaff“ herausbrachten. Danach stattete Heike Scheele die Herheim-Produktionen von „Così fan tutte“ (Mozart) in Stockholm, „Don Carlos“ (Verdi) in Linz, „Giulio Cesare in Egitto“ (Händel) in Oslo, „Das Rheingold“ (Wagner) in Riga und Bergen sowie „Carmen“ (Bizet) in Graz aus. Weiterhin gestaltete sie die Bühnenräume für Herheims Inszenierungen von den Wagner-Werken „Parsifal“ in Bayreuth, „Lohengrin“ in Berlin, „Tannhäuser“ in Oslo, sowie „Rusalka“ (Dvorák) in Brüssel, „Lulu“ (Berg) in Kopenhagen und „Salome“ (Strauss) 2011 bei den Osterfestspielen in Salzburg. Für „Parsifal“ wurde Heike Scheele 2009 von der Fachzeitschrift Opernwelt zur „Bühnenbildnerin des Jahres“ gewählt. 2018 hatten in Hamburg Peter Ruzickas neue Oper „Benjamin“, in Mannheim Verdis „Ernani“ und an der Mailänder Scala „Die Fledermaus“ (Strauß) in ihrem Bühnenbild Premiere.