Profile

Michael Thalheimer

Michael Thalheimer wurde 1965 in der Nähe von Frankfurt am Main geboren. Nach einer Ausbildung zum Schlagzeuger war er zunächst als Musiker und Statist am Theater Darmstadt tätig. Von 1985 bis 1989 absolvierte er ein Schauspielstudium in Bern. Diverse Engagements führten ihn anschließend u.a. nach Mainz, Bremerhaven und Chemnitz, wo er 1997 zum ersten Mal selbst Regie führte. Nach Inszenierungen in Leipzig, Dresden, Freiburg und Basel gelang ihm der Durchbruch als Regisseur mit Franz Molnárs „Liliom“ am Hamburger Thalia Theater, eine Produktion, die zusammen mit seiner Inszenierung von Thomas Vinterbergs „Das Fest“ 2001 zum Berliner Theatertreffen eingeladen wurde. Ab 2000 arbeitete Michael Thalheimer regelmäßig am Thalia Theater Hamburg und am Deutschen Theater Berlin, wo er von 2005 bis 2008 leitender Regisseur und Mitglied der künstlerischen Leitung war. Außerdem führten Engagements ihn ans Residenztheater München, Schauspiel Frankfurt, Burgtheater in Wien, an die Berliner Schaubühne, ans Dramaten Stockholm, Théâtre National de la Colline Paris und Königliche Schauspielhaus Kopenhagen. Seit 2017 ist er fester Regisseur am Berliner Ensemble unter Oliver Reese. Michael Thalheimers Inszenierungen erhielten neben regelmäßigen Einladungen zu internationalen Festivals in Europa, Asien, Nord- und Südamerika auch zahlreiche Auszeichnungen, darunter den 3sat-Innovationspreis für „Liliom“, den Berliner Friedrich-Luft-Preis und die Moskauer Goldene Maske für „Emilia Galotti“ sowie drei Mal den Wiener Nestroy-Preis für „Emilia Galotti“, „Elektra“ und „Die Weber“. Sechs seiner Produktionen wurden zum Berliner Theatertreffen eingeladen, darunter 2007 „Die Orestie“ und 2008 „Die Ratten“. 2005 gab Michael Thalheimer sein Debüt als Opernregisseur mit Leoš Janáceks „Katja Kabanowa“ an der Berliner Staatsoper Unter den Linden. Es folgten Inszenierungen von „Rigoletto“ (Verdi) am Theater Basel, „Die Entführung aus dem Serail“ (Mozart) und „Der Freischütz“ an der Berliner Staatsoper Unter den Linden sowie „Les Troyens“ (Berlioz) an der Hamburgischen Staatsoper. Seine Inszenierung von Verdis „Macbeth“ entsteht – wie zuvor schon Verdis „Otello“ – als Kooperation der Opera Vlaanderen mit der Deutschen Oper am Rhein.

Performances
    • Fri 29.05.2020, 19:30 h
      Opernhaus Düsseldorf
    • Sat 06.06.2020, 19:30 h
      Opernhaus Düsseldorf
    • Thu 11.06.2020, 18:30 h
      Opernhaus Düsseldorf
    • Sun 14.06.2020, 15:00 h
      Opernhaus Düsseldorf
    • Tue 16.06.2020, 19:30 h
      Opernhaus Düsseldorf
    • Sun 21.06.2020, 18:30 h
      Opernhaus Düsseldorf
    • Sat 27.06.2020, 19:30 h
      Opernhaus Düsseldorf