Profiel

Dietrich W. Hilsdorf

Dietrich W. Hilsdorf studierte an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main Schauspiel. Seit 1978 hat er etwa 170 Inszenierungen in den Bereichen Schauspiel, Oper und Musical erarbeitet, u.a. in Dortmund, Wiesbaden, Meiningen, Gelsenkirchen, Essen, Stuttgart, Frankfurt, Düsseldorf, Bremen, Bonn, Köln, Leipzig, Berlin, Catania und Wien. Im Musiktheater feierte er große Erfolge mit zeitgenössischen Opern wie „Draußen vor der Tür“ von Sandor Balassa nach Wolfgang Borchert, „Der Park“ von Hans Gefors nach Botho Strauß, „Le Grand Macabre“ von György Ligeti oder auch mit der deutschen Erstaufführung von „Love and other Demons“ von Péter Eötvös nach dem Roman des Nobelpreisträgers Gabriel García Márquez. Er setzte aber auch mit seinem Gelsenkirchener Mozart-Zyklus, mit Verdi-Opern am Aalto-Theater in Essen und seiner Reihe der Bonner Händel-Inszenierungen Maßstäbe für das Musiktheater. Mit der Inszenierung des Musicals „Jekyll & Hyde“ in Bremen wurde er Musical-Regisseur des Jahres 1999. Für „Jephta“ (Händel) in Bonn wurde Dietrich W. Hilsdorf im Jahr 2006 für den deutschen Theaterpreis „Der Faust“ in der Kategorie Beste Regie Musiktheater nominiert. 2007 erhielt er ihn für Prokofjews „Die Liebe zu den drei Orangen“ an der Oper Chemnitz. Zu seinen Inszenierungen seit 2009 gehören u.a. „Die Walküre“ (Wagner), „Lulu“ (Berg), „Les contes d’Hoffmann“ (Offenbach) und „I masnadieri“ (Verdi) in Essen, „La traviata“ (Verdi), „L’incoronazione di Poppea“ (Monteverdi), „My Fair Lady“ (Loewe) in Köln, „La Bohème“ (Puccini), „Der Wildschütz“ (Lortzing), „Il trovatore“ (Verdi) in Chemnitz und Bonn, Brechts/Dessaus „Deutsches Miserere“, „Jenufa“ (Janácek) und „Nabucco“ (Verdi) in Leipzig, „Simon Boccanegra“ (Verdi) und „Elegie für junge Liebende“ (Henze) in Wiesbaden, „Pique Dame“ (Tschaikowsky) und „Die Csárdásfürstin“ (Kálmán) in Gelsenkirchen, „Alceste“ (Gluck) in Mannheim, „Peer Gynt“ (Egk) in Braunschweig, „Rusalka“ (Dvorák) in Hannover und „Così fan tutte“ (Mozart) in Bonn. An der Semperoper Dresden folgte „Lucia di Lammermoor“ (Donizetti), an der Staatsoper Hannover im Juni 2018 „Dialogues des Carmélites“ (Poulenc). An der Deutschen Oper am Rhein inszenierte Hilsdorf nach Puccinis „Tosca“ und „Il trittico“ 2014/15 mit „Ariadne auf Naxos“ seine 150. Regiearbeit und zugleich seine erste Strauss-Interpretation. In der Spielzeit 2015/16 folgten „Die lustigen Weiber von Windsor“ (Nicolai), im Sommer 2017 eröffnete er mit Wagners „Rheingold“ seine erste Auseinandersetzung mit dem kompletten „Ring des Nibelungen“, die er in dieser Spielzeit mit der „Götterdämmerung" beschließt.

Vorstellungen
    • Sun 24.02.2019, 18:30 klok
      Opernhaus Düsseldorf
    • Tue 09.04.2019, 19:30 klok
      Opernhaus Düsseldorf
    • Sat 13.04.2019, 19:30 klok
      Opernhaus Düsseldorf
    • Fri 17.05.2019, 19:30 klok
      Opernhaus Düsseldorf
    • Sun 02.06.2019, 18:30 klok
      Opernhaus Düsseldorf
    • Thu 23.05.2019, 19:30 klok
      Theater Duisburg
    • Thu 13.06.2019, 19:30 klok
      Opernhaus Düsseldorf
    • Sun 26.05.2019, 17:00 klok
      Theater Duisburg
    • Sun 16.06.2019, 17:00 klok
      Opernhaus Düsseldorf
    • Sun 05.05.2019, 17:00 klok
      Theater Duisburg
    • Sun 12.05.2019, 17:00 klok
      Theater Duisburg
    • Sun 02.06.2019, 17:00 klok
      Theater Duisburg
    • Sun 23.06.2019, 17:00 klok
      Opernhaus Düsseldorf
    • Sat 26.01.2019, 17:00 klok
      Theater Duisburg
    • Sun 03.02.2019, 17:00 klok
      Theater Duisburg
    • Sun 10.02.2019, 17:00 klok
      Theater Duisburg
    • Thu 30.05.2019, 17:00 klok
      Theater Duisburg
    • Thu 20.06.2019, 17:00 klok
      Opernhaus Düsseldorf
    • Fri 28.12.2018, 19:30 klok
      Opernhaus Düsseldorf
    • Thu 03.01.2019, 19:30 klok
      Opernhaus Düsseldorf
    • Fri 22.02.2019, 19:30 klok
      Opernhaus Düsseldorf
    • Fri 05.04.2019, 19:30 klok
      Opernhaus Düsseldorf