Profiel

Kimbo Ishii

Kimbo Ishii wurde in Taiwan geboren und kam im Alter von zwölf Jahren nach Wien, wo er später am Konservatorium bei Walter Barylli sein Violindiplom ablegte. Im Anschluss ging er nach New York, um sein Violinstudium bei Dorothy DeLay an der Juilliard School of Music zu vertiefen. Seine Dirigierstudien schloss er bei Michael Charry am Mannes College of Music in New York ab. Seitdem arbeitete der Preisträger des „George & Elizabeth Gregory Award for Performance Excellence“ regelmäßig mit Orchestern in aller Welt zusammen, u. a. mit dem National Symphony Orchestra of Taiwan, dem China Broadcast Symphony Orchestra, dem Nederlands Philharmonisk Orkest und den Bochumer Symphonikern. Kimbo Ishii war Musikdirektor beim Cayagua Chamber Orchestra in Ithaca/New York, von 2006 bis 2008 Kapellmeister an der Komischen Oper Berlin, wo er u. a. Vorstellungen von „Rigoletto“ (Verdi), „Turandot“ (Puccini), „Don Giovanni“ (Mozart), „Der Zwerg“/ „Eine florentinische Tragödie“), „Der goldene Hahn“ (Rimski-Korsakow) sowie die Premiere von „Hoffmanns Erzählungen“ (Offenbach) leitete. Von 2009 bis 2013 arbeitete er als Gastdirigent beim Osaka Symphonieorchester. Bis 2012 war er Musikdirektor beim Amarillo Symphony Orchestra in Texas/USA. Seit Dezember 2010 ist Kimbo Ishii Generalmusikdirektor des Theaters Magdeburg, wo er bislang u. a. Neuproduktionen von „Jenufa“ (Janácek), „Die Entführung aus dem Serail“ (Mozart), „Tristan und Isolde“ (Wagner), „Macbeth“ (Verdi), „Der Rosenkavalier“ (Strauss), „Così fan tutte“ (Mozart), „La Bohème“ (Puccini) und die Deutsche Erstaufführung von Zdenek Fibichs „Die Braut von Messina“ sowie die Neuproduktionen von Verdis „Ein Maskenball“ und Korngolds „Die tote Stadt“ leitete. Im letzte Jahr stand er dort bei Wagners „Walküre“, Strauss‘ „Salome“, Puccinis „Tosca“, von Einems „Dantons Tod“ und Kálmáns „Csárdásfürstin“ am Pult.