Profiel

Richard Carlucci

Richard Carlucci

Der in Texas geborene Tenor Richard Carlucci ist Gewinner zahlreicher Preise und Stipendiat der Gerda Lissner Foundation. Auf sein Debüt als Alfredo (Verdi „La traviata“) 1997 an der Fort Worth Opera, wo er auch im Jahr 2000 in Carlisle Floyds „Susannah“ zu hören war, folgten zahlreiche Engagements u.a. mit Mozarts Don Ottavio („Don Giovanni“) und Ferrando („Così fan tutte“), Donizettis Arturo („Lucia di Lammermoor“), Verdis Fenton („Falstaff“), Puccinis Rodolfo („La Bohème“) und Pinkerton („Madama Butterfly“) an den Opernhäusern von Santa Fe, Chicago und St. Louis. Am Theater Erfurt debütierte er 2006/07 in der Uraufführung von Scartazzinis „Wut“ als Der Befrager und begeisterte seither das dortige Publikum mit seinen Interpretationen von Partien wie Erster Geharnischter (Mozart „Die Zauberflöte“), Malcolm (Verdi „Macbeth“), Don Carlo (Verdi), Steuermann (Wagner „Der fliegende Holländer“), Don José (Bizet „Carmen“), Tybalt (Gounod „Roméo et Juliette“), Lensky (Tschaikowsky „Eugen Onegin“) sowie 2018/19 Howard Boucher (Jake Heggie „Dead Man Walking“). Am Nationaltheater Weimar gastierte er als Balthasar Zorn (Wagner „Die Meistersinger von Nürnberg“). Weitere Engagments führten ihn als Riccardo (Verdi „Un ballo in maschera“) ans Staatstheater Mainz und Hoffmann (Offenbach „Les contes d’Hoffmann) ans Theater Bielefeld.