Stefan Bolliger

Lighting Designer
Der Lichtdesigner Stefan Bolliger wurde 1968 in Zürich geboren und war einige Jahre freiberuflich als Lichttechniker tätig, bevor er 1995 als Beleuchter an das Hamburger Thalia Theater verpflichtet wurde. Von 1997 bis 2006 war er dort stellvertretender Leiter der Beleuchtung. Anschließend war er von 2006 bis 2010 als Leiter der Beleuchtung und Lichtgestalter am Schauspiel des Staatstheaters Stuttgart engagiert. Seither ist er freischaffend als Lichtdesigner tätig. Er arbeitete u.a. an der Bayerischen Staatsoper, dem Theater an der Wien, bei den Salzburger Festspielen, an der Deutschen Oper Berlin, der Staatsoper Hamburg, der Semperoper Dresden, dem Theater Basel, der Vlaamse Opera in Antwerpen, dem New National Theatre in Tokyo, der Norwegischen Nationaloper in Oslo, der Berliner Staatsoper, dem Aalto-Musiktheater in Essen, der Lettischen Nationaloper in Riga, der Oper Graz sowie dem Teatro Nacional und dem Gran Teatro in Havanna.
Seit 2014 gab Stefan Bolliger regelmäßig Workshops für Lichtgestaltung sowie Bühnen- und Beleuchtungstechnik in Kuba, u.a. am Instituto Superior de Arte und am Gran Teatro in Havanna. Seit dem Wintersemster 2019/20 ist er Dozent für Lichtgestaltung, Lichttechnik und Farblehre an der Universität Mozarteum in Salzburg.

An der Deutschen Oper am Rhein gestaltete er bereits das Licht für „Otello“ (Verdi), „Arabella“ (R. Strauss), „Maria Stuarda“ (Donizetti), „Katja Kabanova“ (Janáček) sowie für Tschaikowskys „Pique Dame“ und „Schwanensee“. In der Saison 2022/23 ist sein Lichtdesign in Verdis „Macbeth“ (Regie: Michael Thalheimer) zu sehen.