05. Juni 2026
Der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Düsseldorf, Dr. Stephan Keller, hat vor dem Hintergrund aktueller finanzieller Rahmenbedingungen den Planungsstopp für das „Opernhaus der Zukunft" beschlossen. Oberste Priorität des städtischen Handels sei die Wahrung der kommunalen Entscheidungshoheit, heißt es in einer entsprechenden Mitteilungen der Landeshaupt Düsseldorf. Ziel sei ein Haushalt, der so solide aufgestellt sei, dass er langfristig tragfähig bleibe.

Die Oper bleibe jedoch ein zentraler Bestandteil des kulturellen Lebens in Düsseldorf. Der Standort an der Heinrich-Heine-Allee werde ertüchtigt, sodass
der Spielbetrieb der Deutschen Oper am Rhein auch künftig gesichert sei. Die dafür vorgesehenen Maßnahmen seien bereits geplant und würden nun
konsequent umgesetzt.

Zur Aufrechterhaltung des Spielbetriebs wurde eine entsprechende Beschlussvorlage in den Gremienlauf gegeben, die am 18. Juni dem Rat als
Grundsatzbeschluss vorgelegt wird. Die baulichen Maßnahmen beginnen dann voraussichtlich im dritten Quartal des kommenden Jahres. Parallel dazu werden Untersuchungen zur Aufrechterhaltung des Opernbetriebs auch über die 2030er Jahre hinaus beauftragt. Dabei wird es darum gehen, den Betrieb unter Verzicht auf viele Verbesserungen, die mit mit einem Neubau einhergegangen wären, zu organisieren.

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