15.01.2026

Rendezvous um halb 8

Oper meets Jazz
Beschreibung
In der Saison 2025/26 hat sich das Ensemble der Deutschen Oper am Rhein wieder stilecht zu spannenden Dates mit starken Musiker*innen aus der Region an der Bühnen-Bar verabredet: Bluegrass, Jazz und Balkan Brass treffen Arie, Song und Lied! Ein musikalisches Rendezvous mit einem Talk über Musik und die Welt, bevor man beim gemeinsamen Musikmachen vielleicht sogar in die Crossover-Kiste hüpft.

Wir können nicht genug bekommen – auch in dieser Spielzeit bereiten wir dem Publikum wieder ein musikalisches Stelldichein mit Jazz! Diesmal zu Gast sind die Jazzsängerin, Instrumentalistin, Texterin und Komponistin Sabine Kühlich und die Jazzpianistin Laia Genc. „Man kann jede Arie aus einer Oper in einen Jazz-Song verwandeln“, sagt die mehrfach preisgekrönte Sängerin. Klingt, als ob daraus mehr werden kann: Und so laden das Sänger*innenensemble der Deutschen Oper am Rhein und Sabine Kühlich das Publikum zur gemeinsamen Jam-Session ein.

Sabine Kühlich & Laia Genc werden gefeiert als Duo der Meisterklasse - international erprobt von Deutschland über Brasilien bis Afrika. Sie präsentieren die Songs des Dave Brubeck Quartetts mit Stimme, Saxophon und Klavier. Neue Interpretationen und musikalische Konnotationen finden ihre Weg in den eigener Sound dieses Quartetts mit Stefan Werni am fett swingenden Kontrabass und Jeroen Truyen filigran und definiert am Schlagzeug. Laia Genc und Sabine Kühlich sind auch selbst als Komponistinnen auf den Spuren der Jazzgeschichte unterwegs. Deutsche Poesie - Rilke - Gedichte werden musikalisch verarbeitet als Vocalese oder Song. So wie die musikalischen Kulturen verschiedener Länder den aus Kalifornien stammenden Brubeck prägten, bedienen sich Kühlich und Genc der brasilianischen, kubanischen sowie der europäischen Musiktradition und vermischen geschmackvoll mit dem „Great American Songbook“ in European Tradition. So kreieren die Vollblutmusiker ihr Programm „Von Brubeck über Kühlich zu Rilke und Genc“ mit ganz „eigenem Sound“ und dem gewissen Etwas zwischen virtuos und geschmackvoll.
Laia Genc ist Preisträgerin des Kölner Jazzpreis und war in 2020 Stipendiatin des Frauen Kultur Büros NRW mit „Präsenz Vor Ort“, im November 2023 nahm sie den Oberbergischen Kulturpreis entgegen. Sie unterrichtet u.a. an der Folkwang Hochschule für Musik Essen. Sabine Kühlich bildet in Maastricht am Conservatorium die junge Generation Jazzmusikerinnen aus, sie gewann den 1. Preis der International Montreux Jazz Voice Competition.

Sabine Kühlich | Jazz Singer & Vocal Coach


Dramaturgie
Programm

MICHEL LEGRAND (1932-2019)
„I wish you love“
Sabine Kühlich, Laia Genc

ERICH WOLFGANG KORNGOLD (1897-1957)
„Glück, das mir verblieb“ (Mariettas Lied)
aus: „Die tote Stadt“
Luiza Fatyol, Ville Enckelmann

CLAUDIO MONTEVERDI (1567-1643)
„Disprezzata Regina“
aus: „L’incoronazione di Poppea“
Alexandra Urquiola, Laia Genc

RICHARD WAGNER (1813-1883)
„O, du mein holder Abendstern“
aus: „Tannhäuser“
Stefan Heidemann, Laia Genc, Ville Enckelmann

GEORG FRIEDRICH HÄNDEL (1685-1759)
„Piangerò la sorte mia"
aus: „Giulio Cesare in Egitto”
Luiza Fatyol, Ville Enckelmann, Laia Genc

FRANZ SCHUBERT (1797-1828)
„Ständchen“ D 889
Riccardo Romeo, Ville Enckelmann, Sabine Kühlich (Saxophon), Laia Genc

SABINE KÜHLICH
„The keeper of the flame“
Call and response mit dem Publikum
Ensemble

FREDERICK LOEWE (1901-1988)
„Wouldn't it be lovely ... On the street where you live"
aus: “My fair Lady”
Sabine Kühlich, Laia Genc, Riccardo Romeo, Ville Enckelmann

COLE PORTER (1891-1964)
„I’ve got you under my skin“
Alexandra Urquiola, Ville Enckelmann, Sabine Kühlich, Laia Genc

CLAUDE DEBUSSY (1862-1918)
Prélude Nr. 8 „La fille aux cheveux de lin“
Laia Genc, Ville Enckelmann

SABINE KÜHLICH, LAIA GENC
„Alles richtig gemacht“-Samba
Sabine Kühlich, Laia Genc

GUSTAV MAHLER (1860-1911)
„Die zwei blauen Augen“
aus: “Lieder eines fahrenden Gesellen“
Stefan Heidemann, Ville Enckelmann

COLE PORTER
„What is the thing called love”
aus: „Wake up and dream”
Sabine Kühlich, Ville Enckelmann

LAIA GENC
„For Mara”
Sabine Kühlich (Saxophon), Laia Genc

LEONARD BERNSTEIN (1918-1990)
„What a movie!“
aus: „Trouble in Tahiti”
Alexandra Urquiola, Ville Enckelmann

COLE PORTER
„Summertime”
aus: „Porgy and Bess“
Ensemble
Besetzung