05.02.–09.04.2023 / Oper

Sieg­fried

Richard Wagner
So 09.04.2023
Opernhaus Düsseldorf
17:00 - 22:00
Oper

Schmiedekunst trifft Klanggewalt: Die Opernsaga geht weiter
Zweiter Tag des Bühnenfestspiels „Der Ring des Nibelungen“
Text vom Komponisten
In deutscher Sprache mit Übertiteln
ca. 5 ½ Stunden, zwei Pausen
Empfohlen ab 14 Jahren
In Unkenntnis seiner Herkunft wächst Siegfried bei dem mürrischen Zwerg Mime auf. Dieser plant, mithilfe seines starken und furchtlosen Ziehsohnes den von Fafner bewachten Schatz samt Ring und Tarnhelm zu rauben und Siegfried anschließend zu töten. Doch Siegfried durchschaut Mimes mörderische Absichten, erschlägt ihn und folgt dem Ruf des Waldvogels zu einer geheimnisvollen Frau, die auf einem Felsen schläft. So findet und befreit er Brünnhilde. Können Wotans Lieblingstochter und der „reine Tor“ dem Fluch des Rings entgehen?

Richard Wagners Erzählung von Siegfried ist das Herzstück der „Ring“-Tetralogie. Siegfried ist nicht nur Wagners liebstes Kind, sondern durch ihn rückt für die Dauer dieser Oper die Vorstellung, dass alles sich zum Guten wendet, in greifbare Nähe. Doch der Weltenbrand lässt sich nicht mehr aufhalten...

In der dritte Ausgabe erhalten Axel Kober und Dorian Dreher Besuch von einem mürrischen Zwerg, der danach trachtet, seinen aufsässigen Ziehsohn aus dem Weg zu räumen, um sich Zugang zur Macht zu verschaffen, hinter dem eigentlich jedoch eigentlich ein sehr netter Sänger steckt, der seine anspruchsvolle Partie quasi über Nacht lernen musste und für den Video-Talk bereitwillig eine Ravioli-Dose verprügelt. Auch ein starker Held beehrt die virtuelle Männer-WG mit einer Stippvisite und erzählt, wie man beim Schmieden von Nothung sich selbst und gelegentlich auch das Orchester aus dem Konzept zu bringen droht. Einer dieser Orchestermusiker muss sich bei „Siegfried“ zudem besonderen Herausforderungen stellen. In dieser Folge erzählt er, wie man die schwierige Aufgabe konzentriert meistert, während Feuerwehrleute und Bühnentechniker um einen herum ihre Arbeit verrichten.

Wei­tere Em­pfeh­lung­en