Ana Catalina Román

Ana Catalina Román studierte Tanz am Real Conservatorio Superior in ihrer Heimatstadt Madrid. Anschließend setzte sie ihre Ausbildung an der John-Cranko-Ballett-Akademie in Stuttgart fort, wo ihr zum ersten Mal Arbeiten von William Forsythe begegneten. 1978 ging sie ans Musiktheater im Revier (Chefchoreograph Bernd Schindowski) und wechselte 1980 nach Frankfurt/Main (Ballettdirektor Egon Madsen). Hier tanzte sie u.a. Choreographien von John Cranko, George Balanchine, Peter Wright, Uwe Scholz und William Forsythe. Seit der Ernennung William Forsythes zum Direktor des Ballett Frankfurt 1984, arbeitete Román (seit 1987 als Solistin) dort unter seiner Leitung und er choreographierte viele Stücke für sie. Darüber hinaus tanzte sie in Stücken von Gastchoreographen wie Jan Farbe, Daniel Larrieu, Amanda Miller und Tony Rizzi. Seit 1992 studiert sie regelmäßig Forsythe-Produktionen bei zahlreichen internationalen Ballettkompanien ein, darunter das ADT (Australian Dance Theatre), das Nederlands Dans Theater, die Compañía Nacional de Danza (Madrid), das Ballett Göteborg und Les Ballets de Monte Carlo. Zusätzlich unterrichtet Ana Catalina Román auch William Forsythes „Improvisations-Technologies“. Seit 2000 choreographiert Ana Catalina Román selbst und debütierte mit „Eguipoise“ beim Ballett Frankfurt. Es folgten „Unobserved Phases” (Madrid, Januar 2004), „The secret Bob” (Madrid 2004), „anna tanzt” (München 2006), „Parent(h)esis o dicho sea de paso” (Madrid 2013), „Hecho a mano” (Madrid 2013/18) und „Cuán simple deseo (Madrid 2022). Neben ihren Aktivitäten als Tänzerin, Choreographin, Ballettmeisterin und Dozentin, brachte eine ausgeprägte Leidenschaft für Kunst und Film sie dazu, Zeichentrickanimation und ein Master in Bühnenkunst zu absolvieren. Zur Zeit ist sie Professorin für Choreographische Komposition am Conservatorio Superior de Danza María de Ávila CSDMA in Madrid.