07.02.-18.07.2026 / Oper

María de Buenos Aires

Astor Piazzolla
So 22.03.2026
Opernhaus Düsseldorf
18:30 - 20:45
Oper
Im Anschluss: Nachgefragt
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Termine
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Neuproduktionen-Abo
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Samstags-Abo 1
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Freitags-Abo
18:30 - 20:45
Oper
Im Anschluss: Nachgefragt
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19:30 - 21:45
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evtl. Restkarten an der Abendkasse
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Wechselnde Wochentage-Abo 3
18:00 - 19:30
Opernwerkstatt Oper
Eintritt frei! (Begrenzte Platzkapazität)
19:30 - 21:45
Premiere Oper
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Premieren-Abo Duisburg
19:30 - 21:45
Oper
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Wechselnde Wochentage-Abo A
19:30 - 21:45
Oper
Im Anschluss: Nachgefragt
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Kleines-Abo-2, Wechselnde Wochentage-Abo B
19:30 - 21:45
Zum letzten Mal in dieser Spielzeit Oper
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Samstags-Abo 2
Beschreibung
Passionsgeschichte im Tangorhythmus
Tango Operita in zwei Teilen (1968)
Libretto von Horacio Ferrer
In spanischer Sprache mit deutschen Übertiteln
ca. 2 ¼ Stunden, eine Pause
Empfohlen ab 12 Jahren
Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass in dieser Inszenierung schnelle Lichteffekte auf der Bühne und Lichtbewegungen im Saal zum Einsatz kommen.
Der Geist beschwört durch einen Riss im Asphalt der Straße die vergessene Stimme Marías und erzählt ihre Geschichte. An einem Tag, als Gott betrunken war, wurde sie geboren. „Ich bin María … María Tango, María der Vorstadt, María Nacht, María fatale Leidenschaft, María der Liebe zu Buenos Aires bin ich!“ – Glück suchend kommt sie aus der Vorstadt, glüht, berauscht sich und spielt, verkauft sich und wird sterbend zur mythischen Gestalt. Als Schatten streift María durch eine Gegenwart der surrealen Begegnungen, die das Leben rückwärts abschreitet vom Vergessen zur Geburt – bis sie durch die Poesie Erlösung findet. An einem heiligen Sonntag.

Der Begründer des Tango Nuevo, Astor Piazzolla, schuf mit dieser abgründigen Passionsgeschichte der María eine Hommage an den Tango, der in den heruntergekommenen Hafenvierteln von Buenos Aires entstanden war. Jazz, Toccata und Fuge sind weitere Ingredienzen seiner Klangerzählung zwischen Lebensfreude und Melancholie. Regisseur Johannes Erath spürt Marías Passion in beiderlei Wortsinn in seiner messerscharf poetischen Erzählsprache nach.
Mit freundlicher Unterstützung durch den Freundeskreis der Deutschen Oper am Rhein e.V.
Musikalische Leitung
Inszenierung
Bühne
Kostüme
Chorleitung
Video
Choreographie
Dramaturgie
Besetzung
María
Der Schatten Marías
El Duende
Die Stimme eines Payador / Träumender Buonaerenser Gorrión / Alter Anführer der Diebe / Erster Psychoanalytiker / Eine Stimme jenen Sonntags
Bandoneon

Mi Buenos Aires Querido

Im Kontext von Piazzollas Oper begeben wir uns zudem auf eine literarisch- musikalische Reise mit dem argentinischen Autor Jorge Luis Borges. Seine Texte kreisen um die von den Gauchos geprägte Kultur der Vorstädte, ihre Rituale und Musik, die Milonga und den Tango. Borges' Gedichte wurden u.a. von Astor Piazzolla vertont.
Bariton Jorge Espino wird den Abend mitgestalten.

Milonga

Argentinischer Tango auf der Bühne des Opernhauses
Argentinischer Tango auf der Bühne des Opernhauses

Anlässlich dieser Neuproduktion von „María de Buenos Aires“ veranstaltet die Deutsche Oper am Rhein erstmals eine Milonga – auf der Großen Bühne im Opernhaus Düsseldorf sind alle eingeladen, das Tanzbein zu schwingen.

DJ ist Jonas Maria Joma. Überraschungen halten der Tangosänger Alejandro Guyot aus Buenos Aires und die Bandoneonista Carmela Delgado aus Paris sowie die Tango-Profis aus der Geburtsstadt des Tango Argentino Agostina Tarchini und Mariano Agustín Messad bereit.

Opernführer Audio
Es ist das einzige musiktheatrale Werk Astor Piazzollas, des großen Erfinders des „Tango Nuevo".
„Tango ist kein Tanz, er ist ein Lebensgefühl", sagt er. Seine „María de Buenos Aires" ist die Geschichte einer Frau, aber auch Puls und Geschichte einer ganzen Stadt: Buenos Aires. María ist Frau, Tango und Stadt zugleich.

Einen kurzen Einblick in seine Operíta (kleine Oper) gibt Ihnen hier Dramaturgin Juliane Schunke.
Den Opernführer in der Live-Version können Sie 30 Minuten vor jeder Vorstellung im Foyer erleben.

Dauer: 10:40 Minuten

Wei­tere Em­pfeh­lung­en