Kompanie des Jahres 2017

Zum vierten Mal ist das von Martin Schläpfer und Remus Şucheană geführte Ballett am Rhein Düsseldorf Duisburg in der jährlichen Kritikerumfrage der Zeitschrift „tanz“ zur „Kompanie des Jahres“ gewählt worden. „Statt vieler Worte“ würdigt die Redaktion in ihrem Jahrbuch das außergewöhnliche Ensemble in einer Hommage aus Bildern und zeigt damit eindrücklich seine tänzerische Bandbreite und künstlerische Strahlkraft.

Mit großer Freude hat das Leitungsteam der Deutschen Oper am Rhein die Nachricht aufgenommen, dass eine Jury aus 42 Tanzjournalisten das Ballett am Rhein erneut zur „Kompanie des Jahres“ gewählt hat. Generalintendant Christoph Meyer und Generalmusikdirektor Axel Kober: „Wir sind sehr, sehr stolz auf unsere fantastischen Tänzerinnen und Tänzer und auf Martin Schläpfer und Remus Şucheană, die die Compagnie dorthin gebracht haben, wo sie jetzt steht.“ Bereits in den Jahren 2013, 2014 und 2015 hatte es das Ballett am Rhein an die Spitze der Kritikerumfrage geschafft, Martin Schläpfer erhielt 2010 den Titel „Choreograf des Jahres“. Auch der Düsseldorfer Kulturdezernent, Hans-Georg Lohe, gratulierte der Compagnie: „Ich bin hocherfreut, dass erneut die Leistung unseres herausragenden Ballett am Rhein so gewürdigt wird.“

Darüber hinaus gab es aber auch weitere Nominierungen für Künstler des Balletts am Rhein:

KOMPANIE DES JAHRES:
Manuel Brug, Berlin (Die Welt): „Während in Paris und London, auch in New York, ästhetisch nichts vorangeht, feilt das Ballett am Rhein weiter an einem vielseitigen, wunderbaren Repertoire des 21. Jahrhunderts.“
Natali Colette Kurth, Mainz (SWR Mainz): „Das Ballett am Rhein in Düsseldorf / Duisburg. Eine einzigartige Kompanie mit einzigartigem Repertoire und Martin Schläpfers Initiative, neue Musik für den Tanz erschaffen zu lassen.“
Sandra Luzina, Berlin (Der Tagesspiegel, arte journal): „Das Ballett am Rhein Düsseldorf und Duisburg: Die Tänzer sind virtuos, musikalisch und sehr sinnlich.“
Elena Philipp, Berlin (nachtkritik, tanzraumberlin): „Ballett am Rhein: wieder und immer noch die überzeugende Verbindung von klassischer Technik und zeitgenössischem Ausdruck – klar, präzise, elegant.“

AUFFÜHRUNG DES JAHRES:
Manuel Brug, Berlin (Die Welt): „Martin Schläpfers ‚Petite Messe solennelle‘, Ballett am Rhein (Düsseldorf): so heiter wie nachdenklich, (schein-)heilig und profan wie Rossini und das italienische Dorfleben.“

CHOREOGRAF DES JAHRES:
Nicole Strecker, Köln (WDR, Kölner Stadtanzeiger, K.West, DLF): „Martin Schläpfer (Düsseldorf / Duisburg) für seinen Mut zu sperrigen Kompositionen und sein untrügliches Gespür für Perfektion bei der Neueinstudierung eigener Werke.“
Bettina Trouwborst, Krefeld (Westdeutsche Zeitung): „Martin Schläpfer für seinen Choreografen-Eigensinn: radikal religionskritisch in seiner ‚Petite Messe solennelle‘, theatral in ‚Konzert für Orchester‘, spielerisch in ‚Obelisco‘.“

TÄNZER/IN DES JAHRES:
Bettina Trouwborst, Krefeld (Westdeutsche Zeitung): „Marlúcia do Amaral (Ballett am Rhein) als lockendes Weib in Martin Schläpfers ‚Petite Messe solennelle‘ und für ihr charismatisches Solo in seinem ‚Obelisco‘.“
Lilo Weber, Landschlacht, Berlin (Neue Zürcher Zeitung): „Chidozie Nzerem vom Ballett am Rhein Düsseldorf Duisburg.“
Dorion Weickmann, Berlin (Süddeutsche Zeitung, tanz): „Marcos Menha in Martin Schläpfers ‚Petite Messe solennelle‘.“

Das Jahrbuch der Zeitschrift „tanz“ ist jetzt im Handel erhältlich.

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  • b.29 Gert Weigelt
  • b.29 © Gert Weigelt
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  • b.32 © Gert Weigelt
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