Viktor Ullmann

Der Kaiser von Atlantis

27. September 2020

In der maschinisierten Tötungsindustrie des Kaisers Overall von Atlantis sind Harlekin und Tod —„das Leben, das nicht mehr lachen und das Sterben, das nicht mehr weinen kann“ — nur noch Zaungäste in einer Welt, „die verlernt hat, am Leben sich zu freuen und des Todes zu sterben“. Als Overall den Krieg Aller gegen Alle verkündet, sieht sich der Tod endgültig seiner Würde beraubt und verweigert dem Kaiser fortan den Dienst.
Wo der Tod seinen Schrecken verliert, bricht sich das Leben Bahn. Doch welche Macht bleibt einem mörderischen Despoten, in dessen Reich niemand mehr sterben darf? Exekutionen können nicht mehr vollstreckt werden, Soldaten sich nicht mehr gegenseitig töten. Bald kommt es im ganzen Land zu erbittert geführten Aufständen lebender Toter gegen das erzwungene Sterblichkeitsverdikt. Der Tod bietet an, seinen Streik zu beenden, falls der Kaiser das Opfer bringt, „als erster den neuen Tod zu leiden“. Overall nimmt Abschied und folgt dem Tod.
Kritik in der Frankfurter Rundschau www.fr.de

Kritik bei Bachtrack www.bachtrack.com

Kritik in den Niederrhein Nachrichten www.niederrhein-nachrichten.de

Kritik bei IOCO www.ioco.de

Kritik bei O-Ton www.o-ton.online

Kritik beim Opernfreund www.deropernfreund.de

Kritik im Online Musik Magazin www.omm.de


Opernscouts in der Rheinischen Post

Erlebte Oper: Das sagen unsere Opernscouts

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