23.03.–23.04.2023 / Oper

Turan­dot

Giacomo Puccini
Termine
19:30 - 22:00
Wiederaufnahme Oper
9983776756443322
Donnerstags-Abo
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Sonntagnachmittags-Abo 2
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Wechselnde Wochentage-Abo 1
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Kleines Abo 1, Wechselnde Wochentage-Abo 4
19:30 - 22:00
Familienkarte Oper
9983776756443322
Familienkarte: 4 Karten für 40 Euro
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Samstags-Abo 1
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Sonntags-Abo
Beschreibung
Dramma lirico in drei Akten
Libretto von Giuseppe Adami und Renato Simoni
Aufführung der von Franco Alfano ergänzten Version
Eine Koproduktion mit dem National Kaohsiung Center for the Arts (Weiwuying), Taiwan
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
ca. 2 ½ Stunden, eine Pause
Empfohlen ab 14 Jahren
Die chinesische Prinzessin Turandot will unnahbar bleiben und stellt deshalb alle Freier vor eine tödliche Rätselprobe. Nur der fremde Prinz Kalaf löst die Rätsel und bringt das eisige Herz Turandots zum Schmelzen...

Für den taiwanesischen Regisseur Huan-Hsiung Li ist Puccinis Oper ein politisches, historisches und kulturelles Märchen für Erwachsene, das er in Form eines Traums erzählt. Ihr Traum driftet zurück in die alte Yuan-Dynastie, die in den Kostümen Hsuan-Wu Lais mit minutiöser Detailtreue nachgebildet ist.
Musikalische Leitung
Inszenierung
Huan-Hsiung Li
Bühne
Jo-Shan Liang
Kostüme
Hsuan-Wu Lai
Video / Media Design
Jun-Jieh Wang
Chorleitung
Kinderchorleitung
Justine Wanat
Besetzung
Turandot
Catherine Foster
Kalaf
Teodor Ilincai/Mikhail Pirogov
Prinz von Persien
Tänzerin
Yasha Wang
Extrachor
Extrachor
Kinderchor
Akademie für Chor und Musiktheater e.V.
Handlung
1. AKT
Vor den Mauern der alten Kaiserstadt versammelt sich das Volk von Peking. Ein Mandarin verliest den königlichen Erlass, wonach die Prinzessin Turandot jedem, der sie zur Frau begehrt, drei Rätsel aufgibt. Gelingt dem Freier die Lösung der Rätsel nicht, ist er zum Tode verurteilt. Diesmal wird ein junger Prinz aus Persien dem Henker übergeben. Inmitten der aufgepeitschten Menge begegnet der alte Tatarenkönig Timur, der in Verbannung leben muss und von der Sklavin Liù begleitet wird, seinem todgeglaubten Sohn Kalaf. Sie werden Zeugen, wie Turandot die Hinrichtung des persischen Prinzen befiehlt. Kalaf ist vom Anblick der schönen Prinzessin überwältigt und fest entschlossen, um sie zu werben. Weder sein Vater, noch die ihm zugetane Liù oder die drei Minister Ping, Pang, Pong können ihn davon abhalten.

2. AKT
Ping, Pang und Pong sind der vielen Exekutionen überdrüssig und wünschen sich ein Ende des grausamen Spiels. Doch schon versammelt sich die Menge zu einer neuen Rätselzeremonie. Der Kaiser Altoum und Turandot erscheinen. Die Prinzessin verkündet, dass sie mit der Rätselprobe den Tod ihrer Ahnin Lou-Ling rächen will, die einst von einem Fremden missbraucht und umgebracht worden war. Niemandem soll es gelingen, Turandot als Braut heimzuführen. Dann gibt sie Kalaf drei Rätsel auf. Kalaf antwortet ihr mit den richtigen Lösungsworten: „Hoffnung“, „Blut“ und „Turandot“. Die Prinzessin ist besiegt. Doch Kalaf will ihre Liebe nicht erzwingen. Er gibt ihr die Chance, bis zum Morgengrauen seinen Namen zu erraten. Dann wäre sie frei und er bereit zu sterben.

3. AKT
Unter Androhung von Tod und Folter hat Turandot befohlen, dass niemand in dieser Nacht schlafe, bis der Name des Fremden herausgefunden sei. Ping, Pang und Pong versuchen, Kalaf zu bestechen, damit er seinen Namen preisgibt. Timur und Liù werden herbeigeschleppt. Um ihren Herrn zu schützen, behauptet Liù, sie allein kenne den Namen des Fremden. Daraufhin wird sie gefoltert. Turandot ist von der Standhaftigkeit der jungen Frau beeindruckt. Dennoch befiehlt sie, ihr das Geheimnis gewaltsam zu entreißen. Liùs Selbstmord scheint Turandot nicht zu rühren. Erst als Kalaf sie küsst und ihr seinen Namen verrät, schmilzt das Eis. Kalafs Liebe hat über Turandots Hartherzigkeit gesiegt.

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