27.05.–25.06.2023 / Oper

Héro­diade

Jules Massenet
So 04.06.2023
Opernhaus Düsseldorf
18:30 - 21:30
Oper
9983776756443322
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Termine
19:30 - 22:30
Premiere Oper
9983776756443322
Premieren-Abo Düsseldorf
9983776756443322
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Beschreibung
Oper in vier Akten
Text von Paul Milliet und Henri Grémont nach der
Erzählung „Hérodias“ aus den „Trois contes“ (1877)
von Gustave Flaubert
In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln
ca. 3 Stunden, eine Pause
Empfohlen ab 16 Jahren
Hérodiade hat ihre Tochter Salome in Rom zurückgelassen, um ihren Schwager Hérode zu heiraten. An der Seite des Tetrarchen von Judäa will sie Einfluss erlangen. Durch öffentliche Kritik an ihr schafft sich Jean, Johannes der Täufer, eine gefährliche Feindin. Als Salome auf der Suche nach ihrer Mutter nach Jerusalem kommt, entbrennt Hérode sofort für die Unbekannte, diese dagegen denkt nur an Jean, den charismatischen Propheten. Während Hérodiade in Salome nur die Rivalin und nicht die Tochter erkennt und Jean in seiner Zuneigung zu Salome den Zorn der gedemütigten Hérodiade und des lüsternen Ehegatten heraufbeschwört, verliert das Tetrarchenpaar Jerusalem. In den Wirren des politischen Machtvakuums gelingt es Salome und Jean noch, einander ihre Liebe zu gestehen, bevor Hérode waidwund und zurückgewiesen seine blutige Pranke ausstreckt und Hérodiade sich endlich als Mutter zu erkennen gibt – zu spät.

Jules Massenet vertonte den Stoff nach Gustave Flauberts Novelle „Hérodiade“ mit grandiosen Chorpassagen und collagenhaft changierendem Kolorit der Sphären zwischen Rom und Judäa, Mann und Frau, Erotik und Macht.
Regisseur Lorenzo Fioroni erzählt die Geschichte der Hérodiade, die am Ende alles verliert – ihre Macht, um deretwillen sie zur kalten Mutter wurde und ihre Tochter, deren Liebe sie hätte erlösen können.
Musikalische Leitung
Marc Piollet
Inszenierung
Bühne
Kostüme
Chorleitung
Besetzung
Hérode
Hérodiade
Salomé
Jean
Riccardo Massi
Phanuel
Vitellius
Der Hohepriester
Ein junger Babylonier

Wei­tere Em­pfeh­lung­en