07.03.–30.04.2024 / Ballett

True Crime

Hege Haagenrud | Andrey Kaydanovskiy | Demis Volpi
Fr 22.03.2024
Theater Duisburg
19:30 - 21:45
Premiere Ballett
69594939302417
Klassik Abo, Wechselnde Wochentage-Abo E
Termine
19:30 - 21:45
Premiere Ballett
9983776756443322
19:30 - 21:45
Premiere Ballett
69594939302417
Klassik Abo, Wechselnde Wochentage-Abo E
18:30 - 20:45
Zahl, so viel Du willst! Ballett
Zahl, so viel Du willst!
19:30 - 21:45
Audiodeskription Ballett
Im Anschluss: Nachgefragt
69594939302417
Samstags-Abo
18:30 - 20:45
Audiodeskription Ballett
695949393024
Wechselnde Wochentage-Abo A
19:30 - 21:45
Ballett
9983776756443322
Kleines Abo 1, Wechselnde Wochentage-Abo 4
19:30 - 21:45
Ballett
Im Anschluss: Nachgefragt
9983776756443322
Ballett-Abo 1
18:30 - 20:45
Audiodeskription Ballett
9983776756443322
19:30 - 21:45
Audiodeskription Ballett
9983776756443322
Ballett-Abo 2
19:30 - 21:45
Zum letzten Mal in dieser Spielzeit Ballett
9983776756443322
Mittwochs-Abo
Beschreibung
Drei Perspektiven zu Wahrheit und Fiktion
ca. 2 ¼ Stunden, zwei Pausen
Empfohlen ab 14 Jahren
Täter. Opfer. Ermittler. Ist Wahrheit selbst nicht auch eine Frage der Perspektive und der Auslegung? Was reizt uns an der Sachlichkeit einer trockenen Berichterstattung? Was fasziniert uns an dem Wahrheitsgehalt des „True Crime“ gegenüber einem erfundenen Kriminalroman?

Mit „True Crime“ nähern sich die drei Choreograph*innen Hege Haagenrud, Andrey Kaydanovskiy und Demis Volpi mit der je eigenen, unverwechselbaren Tanzsprache diesem gehypten und zugleich umstrittenen Genre. Dabei entstehen drei eigenständige, aber doch durch Bühnenraum, Kostüm und Sounddesign miteinander verwobene Stücke.

Andrey Kaydanovskiys Auseinandersetzung mit dem Thema spielt an einem verlassenen Tatort und begleitet vier Wahrheitssuchende, die mal in die Rolle des Opfers, des Täters oder des Ermittlers schlüpfen. Bei dem Versuch der Rekonstruktion des Verbrechens und ihrer Suche nach der Wahrheit scheinen sich jedoch mehr Fragen zu eröffnen als Antworten zu finden. Weiter weg und doch ganz unmittelbar nah sind die in Hege Haagenruds Choreographie zu hörenden und von den Tanzenden virtuos in Zeichensprache übersetzten Tondokumente aus dem weiten Feld der kommerziellen Verarbeitung und Ausschlachtung von „Wahren Verbrechen“. Eine skurrile bis erschütternde Sammlung von Podcast- und Filmausschnitten, True Crime-Make up-Tutorials oder (gestellten) Zeugenaussagen. Im Zentrum von Demis Volpis Choreographie steht der amerikanische Autor Truman Capote, der mit seinem 1966 erschienen, auf Tatsachen basierenden Roman „Kaltblütig“ als Pionier in der literarischen Verarbeitung von „True Crime“ gilt. Ganz deutlich zeichnet sich hier die Frage ab: Wo ist die Grenze zwischen Realität und künstlerischer Interpretation?
Sounddesign
Kostüme
Licht
Christian Kass
Dramaturgie

Wei­tere Em­pfeh­lung­en