Daniel Miroslaw

Der polnische Bass Daniel Miroslaw wurde in Warschau geboren und studierte an der Londoner Guildhall School of Music and Drama sowie der New Yorker Juilliard School. 2015 gab er als Don Fernando in Beethovens „Fidelio“ sein Debüt an der Carnegie Hall. 2016 war er Semifinalist der Metropolitan Opera National Council Auditions und gehörte von 2016 bis 2018 zum Ensemble der Oper Frankfurt, wo er in Partien wie Sparafucile (Verdi „Rigoletto“), Colline (Puccini „La Bohème“), Eustazio (Händel „Rinaldo“), Sir Gualtiero Raleigh (Donizetti „Roberto Devereux“), Quinault (Cilea „Adriana Lecouvreur“), Hauptmann (Tschaikowsky „Eugen Onegin“) oder Panthée (Berlioz „Les Troyens“) zu erleben war. An der Ópera Nacional de Chile sang er die Titelpartie in Mozarts „Don Giovanni“, Méphistophélès in Gounouds „Faust“, Escamillo in Bizets „Carmen“ und Raimondo Bidebent in Donizettis „Lucia di Lammermoor“. Als Don Giovanni und Méphistophélès gastierte er zudem an der Oper in Breslau und als Melisso in Händels „Alcina“ am Badischen Staatstheater in Karlsruhe. Weitere Gastengagements führten ihn außerdem als Grenvil (Verdi „La traviata“) und Truffaldin (R. Strauss „Ariadne auf Naxos“) zum Glyndebourne Festival, als Don Magnifico (Rossini „La Cenerentola“) zum New Generation Festival in Florenz und in der Titelpartie von Mozarts „Le nozze di Figaro“ zum Mozartfestival an die Warschauer Kammeroper.
Seit der Spielzeit 2019/20 ist Daniel Miroslaw Ensemblemitglied der Staatsoper Hannover, wo er bisher u.a. als Escamillo, Don Basilio in Rossinis „Il Barbiere di Siviglia“, Jago in Verdis „Otello“ und Dulcamara in Donizettis „L’elisir d’amore“ auf der Bühne stand. An der Deutschen Oper am Rhein gastiert Daniel Miroslaw in der Partie des Escamillo.

Homepage: www.danielmiroslaw.com