21.01.–12.02.2023 / Ballett

Coppélia X Machina

Hélène Blackburn
Termine
19:30 - 21:30
Premiere Ballett
9983776756443322
19:30 - 21:30
Ballett
9983776756443322
Mittwochs-Abo
19:30 - 21:30
Ballett
9983776756443322
Samstags-Abo 1
19:30 - 21:30
Ballett
9983776756443322
Ballett-Abo 2
19:30 - 21:30
Ballett
9983776756443322
Ballett-Abo 1
19:30 - 21:30
Ballett
Im Anschluss: Nachgefragt
9983776756443322
Samstags-Abo 2
18:30 - 20:30
Ballett
9983776756443322
Kleines Abo 1, Wechselnde Wochentage-Abo 4
Beschreibung
ca. 2 Stunden, eine Pause
Empfohlen ab 12 Jahren
Coppélia ist eine mechanische Puppe, erdacht und erschaffen von Dr. Coppélius, dessen größenwahnsinniger Traum es ist, sie lebendig werden zu lassen. Als Franz die Täuschung nicht erkennt und sich in die Puppe verliebt, deckt seine Verlobte Swanilda den Schwindel auf und der Schock weicht der Erleichterung.

Die Faszination der Vision, dem Unbelebten eine Seele einzuhauchen, ist ungebrochen und hat durch die Entwicklungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz neuerdings Aufwind erfahren. Fortschritt schafft neue Körper und Körperbilder und ändert damit auch die Bandbreite unseres Begehrens. Der Mythos der Mensch-Maschine hat durch die Visionen des Transhumanismus den Schritt von Science Fiction in unsere Realität getan. Jeden Tag gehen wir enge körperliche Verbindungen mit technologischen Geräten ein - wo liegt eigentlich die Grenze zwischen Mensch und Cyborg?

1870 wurde das Ballett „Coppélia“ in einer Choreographie von Arthur Saint-Léon und zur Musik von Léo Delibes uraufgeführt. Das Szenario basiert auf E. T. A. Hoffmanns 1816 erschienener Erzählung „Der Sandmann“, lässt aber von seiner schaurig dunklen und abgründigen Seite wenig übrig.

Mit „Coppélia“ wagt sich die Franko-Kanadierin Hélène Blackburn an eines der berühmtesten Ballettsujets und widmet sich den dahinter liegenden Themen mit dem ihr eigenen, sezierend-präzisen, rasant schnellen und die Neoklassik schneidenden Bewegungsvokabular.
Musikalische Leitung
Besetzung

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