14.03.-06.06.2026 / Ballett
OrgelPassion
Stina Quagebeur / Glen Tetley / Goyo Montero
Termine
19:30 - 22:00
Ballett
19:30 - 22:00
Ballett
Im Anschluss: Nachgefragt
18:30 - 21:00
Audiodeskription Ballett
19:30 - 22:00
Ballett
19:30 - 22:00
Ballett
19:30 - 22:00
Audiodeskription Ballett
19:30 - 22:00
Ballett
19:30 - 22:00
Zum letzten Mal in dieser Spielzeit Ballett
Beschreibung
Klanggewaltige Expressivität in perfekter Harmonie
Omelas
Uraufführung am 14. März 2026, Deutsche Oper am Rhein Opernhaus Düsseldorf, Ballett am Rhein
Voluntaries
Uraufführung am 22. Dezember 1973, Staatstheater Stuttgart, Stuttgarter Ballett
Alle Choreografien © Glen Tetley Legacy
Aurea
Uraufführung am 14. März 2026, Deutsche Oper am Rhein Opernhaus Düsseldorf, Ballett am Rhein
Uraufführung am 14. März 2026, Deutsche Oper am Rhein Opernhaus Düsseldorf, Ballett am Rhein
Voluntaries
Uraufführung am 22. Dezember 1973, Staatstheater Stuttgart, Stuttgarter Ballett
Alle Choreografien © Glen Tetley Legacy
Aurea
Uraufführung am 14. März 2026, Deutsche Oper am Rhein Opernhaus Düsseldorf, Ballett am Rhein
Omelas (UA)
Inspiriert von einer dystopisch-fiktionalen Kurzgeschichte aus den 1970er Jahren stellt die belgische Choreographin Stina Quagebeur in ihrer ersten Arbeit mit dem Ballett am Rhein die Frage: Ist es akzeptabel, dass das Glück vieler vom Leiden eines Einzelnen abhängt? An dem utopischen, überall denkbaren Ort Omelas erzählt die Choreographin die parabelhafte Episode einer überdreht glücklichen Stadt, die akzeptiert, dass einer der ihren zur Erhaltung dieses Glücks sozial ausgegrenzt, allein und ungeliebt vor sich hinvegetieren muss. Doch eine nähert sich dem Ausgeschlossenen an und will das Gegebene nicht akzeptieren. Was wird sie tun? Was würden wir tun?
Zur vielfarbigen, eigens für das Stück komponierten Musik des Briten Jeremy Birchall lässt Quagebeur das paradiesische Omelas und seine Abgründe in spielerischer neoklassischer Tanzsprache entstehen.
Voluntaries (1973)
1973 kreierte der amerikanische Choreograph Glen Tetley, der 2026 hundert Jahre alt geworden wäre, das Ballett „Voluntaries“ für das Stuttgarter Ballett. Gewidmet hatte er das technisch anspruchsvolle, Tänzer*innen wie Zuschauende fordernde Stück dem kurz zuvor plötzlich verstorbenen Direktor der Stuttgarter Compagnie: John Cranko. Für „Voluntaries“, angelehnt an „Voluntary“, die musikalische Improvisationsform eines Orgelstücks für den Gottesdienst, hatte Tetley Francis Poulencs spätromantisch-expressives Konzert für Orgel, Streicher und Pauke (1938) gewählt. Er kreierte in seinem einzigartigen Stil aus Modern Dance und klassischer Bewegungssprache ein Requiem, das genau wie Poulencs Musik und getanzt von Crankos Compagnie ein Panorama des Lebens zwischen Trauer und Freude, Verzweiflung und Mut zeigt und dem unbedingten Wunsch nach einem Neubeginn Ausdruck verleiht…
Aurea (UA)
Mit „Aurea“ ist der spanische Choreograph Goyo Montero erstmals zu Gast beim Ballett am Rhein. Seiner abstrakten, physisch anspruchsvollen Kreation legt er das Nachdenken über das Proportionsprinzip des Goldenen Schnitts zugrunde – und dessen perfekte Schönheit, die niemals ganz zu erreichen ist. Musikalisch inspirieren ließ sich Montero dabei von der harmonisch perfekten Musik von J. S. Bach. Zu dessen „Passacaglia“ und einem vorgesetzten Prolog mit Motiven aus Bachs Komposition – komponiert vom kanadischen Komponisten Owen Belton – lässt er aus den Bewegungen der Tänzer*innen, einem Bühnenbild aus beweglichen Rahmen, spiegelnden Goldfolien und Licht lebendige architektonische Formen entstehen, die gleichzeitig ihre Schöpfer*innen widerspiegeln. Für einen Moment finden sich die Tanzenden zu einem einzigen Organismus, zu einer goldenen Spirale, Reihen, Linien und Kreisen zusammen, um sich im nächsten Moment sofort wieder aufzulösen.
Inspiriert von einer dystopisch-fiktionalen Kurzgeschichte aus den 1970er Jahren stellt die belgische Choreographin Stina Quagebeur in ihrer ersten Arbeit mit dem Ballett am Rhein die Frage: Ist es akzeptabel, dass das Glück vieler vom Leiden eines Einzelnen abhängt? An dem utopischen, überall denkbaren Ort Omelas erzählt die Choreographin die parabelhafte Episode einer überdreht glücklichen Stadt, die akzeptiert, dass einer der ihren zur Erhaltung dieses Glücks sozial ausgegrenzt, allein und ungeliebt vor sich hinvegetieren muss. Doch eine nähert sich dem Ausgeschlossenen an und will das Gegebene nicht akzeptieren. Was wird sie tun? Was würden wir tun?
Zur vielfarbigen, eigens für das Stück komponierten Musik des Briten Jeremy Birchall lässt Quagebeur das paradiesische Omelas und seine Abgründe in spielerischer neoklassischer Tanzsprache entstehen.
Voluntaries (1973)
1973 kreierte der amerikanische Choreograph Glen Tetley, der 2026 hundert Jahre alt geworden wäre, das Ballett „Voluntaries“ für das Stuttgarter Ballett. Gewidmet hatte er das technisch anspruchsvolle, Tänzer*innen wie Zuschauende fordernde Stück dem kurz zuvor plötzlich verstorbenen Direktor der Stuttgarter Compagnie: John Cranko. Für „Voluntaries“, angelehnt an „Voluntary“, die musikalische Improvisationsform eines Orgelstücks für den Gottesdienst, hatte Tetley Francis Poulencs spätromantisch-expressives Konzert für Orgel, Streicher und Pauke (1938) gewählt. Er kreierte in seinem einzigartigen Stil aus Modern Dance und klassischer Bewegungssprache ein Requiem, das genau wie Poulencs Musik und getanzt von Crankos Compagnie ein Panorama des Lebens zwischen Trauer und Freude, Verzweiflung und Mut zeigt und dem unbedingten Wunsch nach einem Neubeginn Ausdruck verleiht…
Aurea (UA)
Mit „Aurea“ ist der spanische Choreograph Goyo Montero erstmals zu Gast beim Ballett am Rhein. Seiner abstrakten, physisch anspruchsvollen Kreation legt er das Nachdenken über das Proportionsprinzip des Goldenen Schnitts zugrunde – und dessen perfekte Schönheit, die niemals ganz zu erreichen ist. Musikalisch inspirieren ließ sich Montero dabei von der harmonisch perfekten Musik von J. S. Bach. Zu dessen „Passacaglia“ und einem vorgesetzten Prolog mit Motiven aus Bachs Komposition – komponiert vom kanadischen Komponisten Owen Belton – lässt er aus den Bewegungen der Tänzer*innen, einem Bühnenbild aus beweglichen Rahmen, spiegelnden Goldfolien und Licht lebendige architektonische Formen entstehen, die gleichzeitig ihre Schöpfer*innen widerspiegeln. Für einen Moment finden sich die Tanzenden zu einem einzigen Organismus, zu einer goldenen Spirale, Reihen, Linien und Kreisen zusammen, um sich im nächsten Moment sofort wieder aufzulösen.
Musikalische Leitung
Dramaturgie
Omelas
Choreographie
Musik
Bühne
Kostüm
Licht
Voluntaries
Choreographie
Glen Tetley
Musik
Francis Poulenc
Bühne & Kostüme
Rouben Ter-Arutunian
Licht
Choreographische Einstudierung
Bronwen Curry, Alexander Zaytsev
Aurea
Choreographie
Musik
Owen Belton, Johann Sebastian Bach
Arrangement
Dirk Schneiderheinze
Bühne mit EstudiodeDos
Kostüm
Salvador Mateu Andujar
Licht
Besetzung
Musik
Die Kompositionen „Omelas“ (Jeremy Birchall) und „Aurea“ (Owen Belton) sind Auftragswerke der Deutschen Oper am Rhein – Theatergemeinschaft Düsseldorf Duisburg
OMELAS
Jeremy Birchall
Omelas (Uraufführung)
„Omelas“ © Manners McDade Music Publishing, London
VOLUNTARIES
Francis Poulenc
Konzert für Orgel, Streicher und Pauke (1938)
AUREA
Johann Sebastian Bach
Passacaglia in c-Moll
mit dem Prolog „Aurea" von Owen Belton (Uraufführung)
OMELAS
Jeremy Birchall
Omelas (Uraufführung)
„Omelas“ © Manners McDade Music Publishing, London
VOLUNTARIES
Francis Poulenc
Konzert für Orgel, Streicher und Pauke (1938)
AUREA
Johann Sebastian Bach
Passacaglia in c-Moll
mit dem Prolog „Aurea" von Owen Belton (Uraufführung)
Probenvideos
Opernführer Audio
Einen kurzen Einblick in den Ballettabend „OrgelPassion“ und seine Choreographien gibt Ihnen hier Dramaturgin Juliane Schunke. Den Ballettführer in der Live-Version können Sie 30 Minuten vor jeder Vorstellung im Foyer erleben.
Dauer: 10:29 Minuten
Dauer: 10:29 Minuten

















